Magnetresonanztomographie
Die Magnetresonanztomographie (auch MRT oder Kernspintomographie genannt) ist ein Verfahren zur Gewinnung von überlagerungsfreien Schnittbildern aus allen Bereichen des Körpers. Sie verwendet ein starkes Magnetfeld und Radiowellen.
Das MR-Signal wird hauptsächlich durch den Gehalt an Wasserstoffkernen sowie den speziellen chemischen und physikalischen Eigenschaften des Gewebes geprägt, so dass man die Gewebe (z.B. Knochen, Nerven- und Muskelgewebe, Blut, Tumore) unterscheiden kann. Aus der Summe der Signale entstehen mittels komplizierter Berechnungsverfahren die Untersuchungsbilder.


Aufgrund der schnellen Schaltvorgänge entstehen bei einer MR-Untersuchung die typischen, manchmal lauten Klopfgeräusche. Eine Serie davon nennt man Messsequenz. Eine Sequenz dauert zwischen wenigen Sekunden und einigen Minuten. Für die genaue Untersuchung eines Körperbereiches sind immer mehrere verschiedene Messsequenzen erforderlich.
Der Patient merkt, abgesehen von den Klopfgeräuschen, nichts.
Bei bestimmten Fragestellungen ist der Einsatz von Kontrastmitteln vorteilhaft. Je nach Anwendung stehen verschiedene Kontrastmittel zur Verfügung. Das Auftreten von unerwünschten Nebenwirkungen ist sehr selten.
Was kann die Magnetresonanztomographie?
Was muss ich vor einer MRT-Untersuchung beachten?
Was muss ich während der MRT-Untersuchung beachten?
Gibt es Komplikationsmöglichkeiten?
Ansprechpartner
Dr. med. Andreas Knopke | +49 (0)381 4401 - 6435 |